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Ausfahrt ins Papillorama, Kerzers
Bei wunderbarem Wetter nahmen wir morgens um 09.00 Uhr den Weg nach Bern
unter die Räder. Diesmal wars für die Ostschweizer eine längere Anfahrt. Dank
flüssigem Verkehr erreichten wir den Treffpunkt "Raststätte
Grauholz" sogar noch etwas eher als erwartet. In der nächsten halben
Stunde trudelten insgesamt 11 Mustangs auf dem Parkplatz ein und sorgten für
einigen Gesprächsstoff unter den übrigen Automobilisten. Zum ersten Mal dabei
war ein Clubinteressent, dessen frisch restaurierten 1973er Mach1 wir
ausgiebig inspizierten.
Als "Special Guests" waren auch zwei Fotografen aus Deutschland mit
von der Partie. Sie schossen Bilder für eine Mustang-Reportage, die nächstens
im Schweizer Magazin "Die Weltwoche" erscheinen soll. Ihren Job nahmen
sie sehr ernst und fingen bereits auf dem Parkplatz mit Ihrer Arbeit an.
Nach einer kurzen Info unseres Präsis Erich startete der Konvoi Richtung
Heggidorn. Unterwegs schossen die beiden
Knipser Fahraufnahmen auf einem Autobahnstück. Weil sie dabei den Blitz
einsetzten, fühlte sich mancher Autofahrer ertappt und trat in die Bremsen. Nach einer kurzen Fahrt parkierten wir unsere Mustangs vor dem Restaurant.
Leider musste ein Teil der Mitglieder eine längere Wartezeit hinnehmen, bis schliesslich alle das Mittagessen
einnehmen konnten. Unsere Fotografen gaben alles und belichteten die ganze Zeit hindurch ihre
Filme. Abwechselnde Beleuchtung; Filter, verschiedene Standorte Insgesamt
füllten sie rund 30 Filme à 12 Bilder.
Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter Richtung Kerzers FR, wo wir im
Papillorama erwartet wurden. Unterwegs fiel auf, dass dieses Mal die Mustangs
der Jahrgänge 1971 bis 1973 ungewöhnlich stark vertreten waren. Nicht weniger
als fünf Mach1 sowie zwei Convertibles bestimmten das farbenfrohe Bild. Das
Papillorama hat nach einem Umzug erst im Frühjahr Eröffnung gefeiert. In dem
riesigen Treibhaus herrschte eine Mörderhitze mit tropischer Luftfeuchtigkeit.
Den vielen exotischen Schmetterlingen in allen Formen, Farben und Grössen
schien das Klima sichtlich zu gefallen. Im Gegensatz zu den Betrachtern, die
teilweise wie nasse Säcke in den Seilen hingen, drehten sie munter ihre Runden.
Ich war froh, wieder nach draussen zu kommen, wo kühle 30 Grad
herrschten....
Weiter ging unsere Ausfahrt Richtung Kallnach, wo unser Präsi zu residieren
pflegt. Unterwegs sollten wir schon wieder als Fotomotiv herhalten. Diesmal für
die Vertreter der Staatsgewalt. Sie gaben sich reichlich Mühe und plazierten
ihren Blitzkasten am schattigen Waldrand auf freier Strecke. Das Gerät wurde
sorgfältig mit Zweigen und Grünmaterial getarnt. Aber es half alles nichts.
Keiner der Mustangs vergaloppierte sich und die Staatskasse blieb leer.
In Kallnach trafen wir uns nochmals zu einem kühlen Drink in der
Gartenwirtschaft von Erich's "Stammspunten". Bald verabschiedeten sich
die ersten und traten den Heimweg an. Auch für uns Ostschweizer wurde es Zeit.
Der Heimweg war mühsam und gespickt mit etlichen Staus. Bei einem gemeinsamen
Nachtessen liessen wir den lehrreichen und interessanten Tag ausklingen. Erich -
vielen Dank für die Organisation.
Autor: Iso Schwager
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